Lebenshilfe überreicht Kunstwerk

Artikel, 20.01.2014

Sehr beeindruckt zeigte sich der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, von einem Kunstwerk des Grevenbroicher Künstler und Architekten Franz Anton Lenze. Übergeben wurde ihm das Werk in der Neusser CDU-Geschäftsstelle von Matthias Nobis, dem langjährigen Vorsitzenden der Lebenshilfe im Rhein-Kreis Neuss. Franz Anton Lenze stellt in seinem Werk in Blindenschrift, der sogenannten Brailleschrift, einen Ausspruch des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker dar, der darauf hinweist, dass "nicht behindert zu sein (.) wahrlich kein Verdienst sondern ein Geschenk (ist), das uns jederzeit genommen werden kann." Er fordert daher uns alle auf, "die Behinderten und ihre Angehörigen auf ganz natürliche Weise in unser Leben einzubeziehen." Lenze verwendet für die Herstellung seiner Werke selbst gefertigte Druckplatten aus Legosteinen, mit deren Hilfe er Texte in Brailleschrift auf Büttenpapier prägt. Kunstwerke dieser Art hat er auch schon im Schloss Belvedere in Wien ausgestellt. Das Geschenk für Hermann Gröhe wird einen Platz in den Räumen des Bundesgesundheitsministeriums finden.