87. Gesundheitsministerkonferenz

Artikel, 27.06.2014

Viel zu besprechen, viel zu tun: Die 87. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) im Hamburger Rathaus verdeutlichte eindrucksvoll, wie umfassend die Herausforderungen in der Gesundheitspolitik sind.  Die zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder berieten unter dem Vorsitz der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zahlreiche Fragen, wobei die Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Gesundheits- und Pflegesystem ein zentraler Punkt der Gespräche waren. Auch über die Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden und selektiven Versorgungsangebote, das geplante Präventionsgesetz, die Überprüfung von Deutschkenntnissen in den medizinischen Berufen, Fragen der Patientensicherheit und die Situation der Hebammen wurde auf der GMK intensiv diskutiert. Hermann Gröhe betonte in seiner Rede vor seinen Amtskolleginnen und -kollegen aus den Bundesländern, er freue sich auf eine enge und produktive Zusammenarbeit, da viele große Aufgaben nur gemeinsam zu lösen seien. Zwei deutliche Beispiele dafür seien die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform, die im vergangenen Mai ihre Arbeit aufgenommen habe, und die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen bei der Pflege, die zeitnah eingerichtet werden solle.