Friedenslicht aus Bethlehem

Artikel, 15.12.2014
Foto: BMG / Schinkel

Jugendliche Mitglieder der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) haben heute das Friedenslicht an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe überreicht.

Die Idee des Friedenslichts aus Bethlehem, als Botschafter des Friedens durch die Länder zu reisen und die Geburt Jesu zu verkünden, entstand 1986 in Österreich. Jedes Jahr vor Weihnachten entzündet ein Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem das Friedenslicht. Von dieser seit den Anfängen der Christenheit als heilig geltenden Geburtsgrotte reist das Licht nach Wien und wird am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder und auch in die USA gesandt.

Nachdem erstmalig 1994 drei deutsche „Altpfadfinder“ nach Wien reisten und das Licht am dritten Advent per Zug nach Deutschland brachten, hat sich das Friedenslicht auch in Deutschland als Brauchtum gefestigt. Als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung steht die Friedenslichtaktion in Deutschland im Jahr 2014 unter dem Leitspruch „Friede sei mit dir - Shalom - Salam“.