Gröhe: "Merkel-App erweckt Plakat zum Leben"

Artikel, 05.09.2013
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe bei der heutigen Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus

„Die Plakate unterstreichen noch einmal kraftvoll, was die Mehrheit der Menschen in diesem Land will: Dass Angela Merkel als Bundeskanzlerin ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzt und dass Deutschland weiter gut und verlässlich regiert wird“, erklärte der CDU-Generalsekretär bei der Plakatvorstellung am Donnerstag. Zugleich ist das Motiv mit Angela Merkel auch in anderer Hinsicht ein besonderes Plakat: Mit der Merkel-App, die in den Stores für Apple und Android-Smartphones heruntergeladen werden kann, „erwacht das Plakat zum Leben, indem Angela Merkel den Betrachter direkt anspricht. 

Besonders zufrieden zeigte sich der CDU-Generalsekretär mit dem Zuspruch zu den Großkundgebungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zu den ersten 30 Veranstaltungen seit Mitte August kamen bereits mehr als 120.000 Menschen auf Markt- und Rathausplätze in ganz Deutschland. Weitere 26 Auftritte der Parteivorsitzenden sind bis zur Bundestagswahl noch geplant. „Insgesamt rechnen wir mit mehr als 200.000 Bürgerinnen und Bürger, die am Ende dabei gewesen sind“, so Gröhe.

Die Pläne von Rot-Grün zur Abschaffung des Ehegattensplittings kritisierte der CDU-Generalsekretär scharf. Damit habe Rot-Grün „Ehen und Familien den Kampf angesagt“, so Gröhe. Und das, obwohl sich nach einer Umfrage der Zeitschrift ‚Eltern‘ rund 81% für die Beibehaltung des Ehegattensplittings ausgesprochen haben. Unter den SPD Anhängern sogar 83 Prozent. „Das Ehegattensplitting stärkt die Freiheit von Müttern und Vätern in Eigenverantwortung darüber zu entscheiden, wie sie beispielsweise in Phasen der Kindererziehung untereinander die Erwerbs- und Familienarbeit aufteilen“, sprach sich Gröhe klar für den Erhalt des Ehegattensplittings und gegen eine rot-grüne Bevormundungspolitik aus.

„Eines ist heute schon klar: für Rot-Grün kann und wird es nicht reichen“, bekräftigte Gröhe angesichts der aktuellen Umfragen rund zweieinhalb Wochen vor der Wahl. „Der heutige rot-grüne Minigipfel von knapp 60 Minuten war insofern nicht mehr als eine Show-Veranstaltung. Wenn SPD und Grüne ehrlich mit sich selbst gewesen wären, hätten sie gleich Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht mit eingeladen, denn im Bundesrat arbeitet man ja auch Hand in Hand mit dem rot-rot regierten Brandenburg zusammen“, so Gröhe.