„Ich entscheide.“ - Organspendekampagne 2014

Artikel, 06.06.2014

„11.000 Menschen warten allein in unserem Land auf ein Spenderorgan, und dennoch fällt Vielen die Beschäftigung mit dem Thema Organspende schwer“, erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Vorstellung der Organspendekampagne 2014 in Berlin. Einen Tag vor dem „Tag der Organspende“ (7. Juni) führte Hermann Gröhe aus: „Dabei gibt es viele gute Gründe, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Ein „Ja“ zur Organspende nach dem eigenen Tod bedeutet für andere Menschen eine zweite Lebenschance. Eine Organspende ist gleichsam ein Geschenk aus Liebe zum Leben.“

Unter dem Motto „Ich entscheide. Informiert und aus Verantwortung“ hat die gemeinsame Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Ziel, möglichst viele Menschen dafür zu gewinnen, einen Organspendeausweis auszufüllen. Die Zahl der Menschen, die einen Organspendeausweis ausgefüllt haben, ist seit 2012 gestiegen. „Wir haben heute immerhin 28 Prozent von Menschen, die einen Organspendeausweis ausgefüllt haben im Vergleich zu 22 Prozent, als wir die Kampagne gestartet haben“, verdeutlichte Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Direktorin der BZgA, bei der Pressekonferenz in Berlin und ergänzte: „Dazu trägt ganz viel die Prominenz derjenigen bei, die sich öffentlich zu diesem Thema bekennen und dafür eintreten, dass jeder eine Entscheidung trifft.“ Moderatorin Sonya Kraus, „Tatort“-Kommissar Klaus J. Behrendt, Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben, und andere Prominente unterstützen auch in diesem Jahr die Organspendekampgane und werben auf großflächigen Plakaten und in Zeitungsanzeigen dafür, sich über das Thema zu informieren und die persönliche Entscheidung in einem Organspendeausweis zu dokumentieren.

Das Video der Pressekonferenz im Bundesministerium für Gesundheit finden Sie hier. Eine ausführliche Informationsbroschüre zur Organspende steht hier kostenlos zum Download bereit. Den Organspendeausweis können Sie hier herunterladen. Zudem ist ein Blick auf das Internetportal www.organspende-geschichten.de empfehlenswert.