"Special Olympics" NRW in Neuss

Artikel, 11.07.2017
Foto: Elke Haeffs

Vom 10. bis 12. Juli finden die "Special Olympics Landesspiele NRW" in Neuss statt. Rund 1000 Athletinnen und Athleten mit geistigen Beeinträchtigungen nehmen daran teil und messen sich in 10 verschiedenen Sportarten. In der Heimat von Hermann Gröhe, dem direkt gewählten Abgeordneten für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen hat die Verbindung von Sport und Inklusion schon Tradition und so finden hier regelmäßig Sportveranstaltungen statt, die ein Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung fördern.

Gemeinsam mit der neuen Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei Düsseldorf Andrea Milz und dem Athletensprecher Special Olympics Nordrhein-Westfalen e. V. Christoph Schmitz, nahm Gröhe im Rahmen der Eröffnungsfeier an einer Gesprächsrunde teil und stellte sich den Fragen des Moderators. Darüber hinaus besuchte der Bundesgesundheitsminister auch die Ludwig-Wolker Anlage, die nicht nur ein Austragungsort der Leichtathletik-Wettkämpfe war, sondern auf der auch ein spezielles Gesundheitsprogramm für die Sportlerinnen und Sportler angeboten wurde. "Healthy Athletes" wurde speziell für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung entwickelt und bietet ihnen, auch durch eine Förderung von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums, die Möglichkeit, verschiedene Untersuchungen am Wettkampf-Ort durchführen zu lassen und sich mit nützlichen Hilfsmitteln wie z. B. Sonnenbrillen oder Hörhilfen zu versorgen. „Ich finde es sehr wichtig, dass nicht nur die sportlichen Leistungen der Athletinnen und Athleten zählen, sondern auch ihre Gesundheit.“, so Gröhe, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Wahrnehmung dieses besonderen Angebotes zur Förderung und zum Erhalt ihrer Gesundheit sehr ans Herz legte. Zugleich dankte er der großen Zahl von Freiwilligen aus vielen Gesundheitsberufen, die diese Aktivität erst ermöglichen.

"Special Olympics" wurde 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von John F. Kennedy, in den USA gegründet und ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Sie wird vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt und ist mit fast fünf Millionen Sportlerinnen und Sportlern in 170 Ländern vertreten. In Deutschland sind über Special Olympics Deutschland mehr als 40.000 Athletinnen und Athleten in 14 Landesverbänden organisiert.