Bundesminister Hermann Gröhe besucht die Knauf Gips KG in Neuss

Artikel, 14.09.2017
Foto: Elke Haeffs

Pressemitteilung

Investitionen in die Zukunft, aber auch die Gips-Rohstoffsicherung und Baupolitik standen im Mittelpunkt des Besuches von Hermann Gröhe, dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, bei der Knauf Gips KG in Neuss. Bei einem interessanten Austausch mit Werksleiter Norbert Kirchner und Teilen der Belegschaft des weltweit agierenden Baustoffkonzerns wurden dem Bundesgesundheitsminister die Aktivitäten des bis heute familiengeführten Unternehmens vorgestellt. Eine Besonderheit des Neusser Werkes sei es, dass bis zu 95 Prozent des verarbeiteten Gipses aus der Rauchgasentschwefelung der Kohlekraftwerke der Region stammten. Verlässlichkeit im Hinblick auf die geplanten Zeiträume weiterer Kohleverstromung sei daher wichtig.

Nach dem Gespräch folgte eine Begehung des Werksgeländes. Besonders beeindruckt zeigte sich Gröhe hierbei von der neuen Filteranlage für den Drehrohrofen 2 der Gipsputzproduktion, die ab Oktober 2017 in Betrieb geht. Ihr Einsatz ist für die Erfüllung der hohen emissionsrechtlichen Auflagen notwendig und führt gleichzeitig zu einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz des Werkes. "Ich freue mich, dass damit auch die gesundheitlichen Arbeitsschutzvorkehrungen verbessert werden", so Gröhe im Anschluss an die Besichtigung.