Tag der Selbsthilfe und "Blaulichttag" in Neuss

Artikel, 16.09.2017
Foto: Elke Haeffs

Einsatzbereitschaft für Andere ist unverzichtbar in unserer Gesellschaft! Mit vielen Informationsständen und einer großen Bühne haben sich die verschiedenen Selbsthilfegruppen auf dem Neusser Markt vorgestellt. Gerne hat Hermann Gröhe, der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für diesen Tag übernommen. Bei einem Rundgang informierte er sich an den Ständen über die vielfältigen Programme der Selbsthilfegruppen und traf auch bekannte Gesichter. "Viele von Ihnen kenne ich, da Sie sich seit vielen Jahren bereits für "die gute Sache" engagieren und ich nehme gerne die Gelegenheit wahr, Ihnen für Ihre wichtige Arbeit von Herzen zu danken. Sie sind ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheits- und Sozialwesens, unserer Gesellschaft", betonte der Bundesgesundheitsminister daher auch in seinem Grußwort. Gleichzeitig hob er die große Bedeutung der Arbeit der Selbsthilfeorganisationen im Umgang mit den körperlichen und seelischen Folgen einer Erkrankung hervor, insbesondere auch im Falle chronischer Erkrankungen. Das Gefühl, nicht alleine zu sein, Erlebtes austauschen zu können und Informationen über Hilfsangebote weiterzugeben, stärke dabei alle Beteiligten, so Gröhe.

In Deutschland bringen sich rund drei Millionen Menschen in der Selbsthilfe ein, die sich auf etwa 100.000 Gruppen aufteilen. Für die Gesundheitspolitik ist und bleibt die Selbsthilfe ein steter und wichtiger Partner. Dabei deckt die Selbsthilfe hier in Deutschland ein immens weites Feld von Erkrankungen ab: Von Krebs bis hin zu seltenen Erkrankungen, an denen oftmals nur wenige Menschen erkranken.

Gleichzeitig mit dem Tag der Selbsthilfe fand auch der Blaulichttag auf dem Neusser Freithof statt, bei dem Feuerwehr, THW, Rettungsdienste und Polizei ihre Arbeit vorstellten. Ihre Einsatzbereitschaft ist für die Sicherheit und die Versorgung der Bevölkerung in Not- und Katastrophenfällen unverzichtbar. Hermann Gröhe dankte auch hier allen haupt- und ehrenamtlichen Kräften für ihre wertvolle Arbeit.