Sicherstellung der Hebammenversorgung

Artikel, 30.04.2014

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat in Berlin die verschiedenen Maßnahmen vorgestellt, die er für eine Sicherstellung der Hebammenarbeit in die Wege leitet. Anknüpfend an die Arbeitsergebnisse der interministeriellen Arbeitsgruppe „Versorgung mit Hebammenhilfe“, regt Gröhe einen Sicherstellungszuschlag bei der Hebammenvergütung und eine Stabilisierung der Versicherungsprämien ebenso an wie die Vereinbarung von Qualitätsanforderungen für Leistungen der Hebammenhilfe und eine Verbesserung der Datengrundlage im Bereich der Hebammenversorgung.

„Unsere Vorstellungen zielen darauf, unbürokratisch und schnell die wertvolle Arbeit der Hebammen auch in der Fläche unseres Landes sicherzustellen. Das ist das Ziel – und damit auch eine angemessene Regelung in den Fragen der Haftpflichtversicherung“, betonte Hermann Gröhe bei der Vorstellung der geplanten Maßnahmen am 30. April im Bundesministerium für Gesundheit (BMG). „Die Lage im Bereich der Haftpflichtversicherung bei den Hebammen hat sich in einer Weise zugespitzt, bei der wir auch unkonventionelle Lösungen auch mit Blick auf die Sicherstellung einer unverzichtbaren Berufsgruppe in den Blick nehmen“, erklärte Gröhe im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Presse und Rundfunk im BMG.

Das Schreiben von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zum Abschlussbericht der interministeriellen Arbeitsgruppe „Versorgung mit Hebammenhilfe“ sowie den Bericht selbst finden Sie hier und hier.

Einen Bericht zum Pressestatement von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zur Sicherstellung der Hebammenversorgung finden Sie hier.