Den Strukturwandel verlässlich gestalten

Pressemeldung, 09.07.2018
Foto: Dominik Vorholt

Gemeinsame Pressemitteilung von Hermann Gröhe MdB, Ansgar Heveling MdB und Heike Troles MdL

Um Perspektiven für die deutschen Braunkohlereviere zu diskutieren, veranstaltete der „Gesprächskreis Braunkohle“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vergangene Woche die Konferenz „Aus den Revieren – Für die Reviere“. Dem Gesprächskreis gehören auch die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Kreis Neuss, Hermann Gröhe und Ansgar Heveling, an, ist doch der Rhein-Kreis Neuss ein deutschlandweit wichtiger Standort des Braunkohleabbaus und der Braunkohleverstromung.

Zu den Teilnehmern der Konferenz gehörten Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen, darunter die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Sachsen, Armin Laschet und Michael Kretschmer, und der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder.

Aus dem Rhein-Kreis Neuss waren neben den beiden Bundestagsabgeordneten auch die Landtagsabgeordnete Heike Troles, der Kreisdirektor Dirk Brügge und der Jüchener Bürgermeister Harald Zillikens vertreten. Die Politiker waren sich einig, dass „unsere Heimat Planungssicherheit und nachhaltige Entwicklungsperspektiven benötigt, ein Strukturabbruch für uns aber nicht infrage kommt.“ Deshalb werde man gemeinsam „entschlossen für die Interessen unserer Region“ eintreten. Allein im rheinischen Revier sichere die Braunkohle rund 10.000 Arbeitsplätze direkt sowie tausende weitere in nachgelagerten Wirtschaftszweigen. Zudem seien energieintensive Industrien wie Chemie und Aluminium auf große Mengen Strom rund um die Uhr und zu wettbewerbsfähigen Preisen angewiesen. Mit den Abschaltplänen der Kraftwerke und den Genehmigungszeiträumen im Tagebau sei zudem ein schrittweiser Braunkohleausstieg fest vereinbart. Für die Politiker aus dem Rhein-Kreis Neuss ist klar: „Wir brauchen eine verlässliche, bezahlbare Energieversorgung und einen verlässlichen Zeitrahmen für die Entwicklung neuer und nachhaltiger Beschäftigungsmöglichkeiten.“