Hermann Gröhe im Gespräch mit dem Netzwerk Aussenwirtschaft

Artikel, 09.08.2018

Am 07.08.2018 diskutierte Hermann Gröhe auf Einladung der NETZWERK AUSSENWIRTSCHAFT GmbH mit einer Unternehmergruppe über die politischen Rahmenbedingungen für das Auslandsgeschäft deutscher Firmen.

Einen Schwerpunkt nahm dabei die Schnittstelle von Außenwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit ein. Hierzu begrüßte NETZWERK AUSSENWIRTSCHAFT – Geschäftsführer Stefan Schmitz die in den letzten Jahren entwickelten Initiativen zur Einbindung der Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern in internationale Wertschöpfungsketten (Import Promotion Desk, Entwicklungsscouts, Agentur Wirtschaft & Entwicklung).

Auch Gröhe, der in seiner Funktion als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auch für den Themenbereich Entwicklungszusammenarbeit zuständig ist, betonte die Bedeutung der Privatwirtschaft: „Wenn sich deutsche Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern engagieren, tragen sie zum Aufbau von Wirtschaftsstrukturen und Arbeitsplätzen vor Ort bei – und legen damit die Grundlage für Wohlstand, Aufstieg und Perspektiven der Menschen in ihrer Heimat. Das müssen wir vonseiten der Politik bestmöglich unterstützen.“

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurden anhand von Praxisbeispielen der anwesenden Unternehmer die politischen Rahmenbedingungen für Auslandsgeschäfte in ausgewählten Ländern (China, Syrien, Ungarn, …) diskutiert. Abschließend wurde der weitere Informationsaustausch zu den beratenen Themenfeldern vereinbart.