Neusser Stadtgespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung

Artikel, 11.07.2018
Foto: Konrad-Adenauer-Stiftung

„Die Welt in Unordnung: Außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen Deutschlands“ – so lautete der Titel des jüngsten „Neusser Stadtgesprächs“ der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), das unter der Schirmherrschaft von Hermann Gröhe am 9. Juli mit rund 200 Gästen stattfand.

Als Referent berichtete Dr. Gerhard Wahlers, stellvertretender Generalsekretär der KAS und Leiter der Hauptabteilung für Europäische und Internationale Zusammenarbeit, über seine persönlichen Erfahrungen aus der politischen Arbeit auf der ganzen Welt – unter anderem als Leiter der KAS-Büros in Jerusalem und in Washington. Er betonte den Wert der europäischen Zusammenarbeit angesichts einer immer unübersichtlicheren internationalen Lage: „Die Nachbarschaft ist nicht mehr weit entfernt, sie kommt zu uns. Diese Herausforderungen können als einzelne Länder kaum gelöst werden, das geht nur als EU.“

Auch Hermann Gröhe verwies in seiner Einleitung auf den europäischen Gedanken, der bereits im Wirken Konrad Adenauers stets große Bedeutung gehabt habe. Die westliche Welt stünde vor vielen Herausforderungen – etwa, dass die Berechenbarkeit der amerikanischen Politik mitunter nur noch für die Länge eines Tweets reiche. Auch beim Thema Handel sei Deutschland immer mehr gefordert: „Wer so in den Handel verflochten ist wie Deutschland, hat ein Interesse daran, dass die Welt nicht in Unordnung bleibt.“

Über die Veranstaltung berichtet auch die Konrad-Adenauer-Stiftung auf ihrer Homepage.