Grußwort zur Eröffnung des 33. Deutschen Krebskongresses

Artikel, 21.02.2018
Foto: BMG / Kroll

Eine bedrückende Zahl: Rund 477.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Der Kampf gegen diese tückische Krankheit ist deshalb nach wie vor eine besonders wichtige gesundheitspolitische Herausforderung. Durch die großen Fortschritte bei Diagnostik und Therapie sind die Überlebenschancen bei vielen Krebsarten deutlich gestiegen. Trotzdem ist Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache. In seinem Grußwort zur Eröffnung des 33. Deutschen Krebskongresses (DKK) in Berlin betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe heute deshalb, dass alle Anstrengungen zur Krebsbekämpfung gemeinsam entschlossen fortzusetzen sind. Der Kongress sei wichtig, um mit Blick auf Krebs, "alle erdenklichen Blickwinkel zu verbinden, um die Krebsversorgung im besten Sinne zu verändern, indem wir durch gezielte Fortschritte der Erkrankung einen Teil ihres Schreckens nehmen", wie Gröhe erklärte.

Der DKK ist der größte und älteste onkologische Fachkongress in Deutschland und findet alle zwei Jahre statt - in diesem Jahr unter dem Motto "Perspektiven verändern Krebs - Krebs verändert Perspektiven". Noch bis zum kommenden Samstag sind mehrere tausend Gäste in der Hauptstadt versammelt, um gemeinsam mit zahlreichen Expertinnen und Experten über die Zukunft der Krebsbekämpfung zu sprechen und um sich eingehend zu informieren.

Einen Überblick zu gesundheitspolitischen Maßnahmen und zum Nationalen Krebsplan finden Sie hier auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.