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Weihnachten einmal anders ….

Weihnachten fernab der Heimat erlebt der junge Amerikaner Thomas Abell aus Washington D. C., mit dem sich Hermann Gröhe, der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, zum Gespräch getroffen hat.

Der junge Mann nimmt als Stipendiat am Parlamentarischen Patenschafts-Programm PPP teil und lebt derzeit für ein Jahr in einer Gastfamilie im Rhein-Kreis Neuss. Während dieser Zeit wird er von Hermann Gröhe als Pate betreut, der die weihnachtliche Sitzungspause des Bundestages für einen persönlichen Austausch genutzt hat. Seit August besucht Thomas Abell die Jahrgangsstufe 13 der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule in Grevenbroich. Ab Januar wird er als Praktikant das Lehrerkollegium des Grevenbroicher Erasmus-Gymnasiums unterstützen und hofft, anschließend noch weitere Praktikumsplätze in den Bereichen Geschichte oder Politik zu finden. In seiner Gastfamilie lebt er mit seinen Gasteltern und drei Geschwistern zusammen und fühlt sich dort sehr wohl. Thomas Abell hat schon viel von Deutschland gesehen und ist dankbar für die Möglichkeit, hier ein Jahr als Stipendiat verbringen zu können.

Bereits seit dem Jahr 1983 bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm PPP des Deutschen Bundestages und des amerikanischen Kongresses Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen und Auszubildenden die Möglichkeit, ein Jahr in den USA bzw. in Deutschland zu leben, zu studieren oder zu arbeiten. Während dieser Zeit übernehmen Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses die Patenschaft für die jungen Menschen. Nähere Informationen, auch für Familien, die daran interessiert sind, eine Amerikanerin bzw. einen Amerikaner aufzunehmen, sind online unter https://www.bundestag.de/ppp abrufbar.

„Trotz enger politischer und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Deutschland und den USA ist die Begegnung gerade junger Menschen beider Länder für eine verlässliche Freundschaft unverzichtbar, insbesondere in Zeiten, wie wir sie jetzt erleben“, betont Hermann Gröhe mit Blick auf das Gespräch mit Thomas Abell.